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- Verbraucherschutz

Es gibt viele Verbraucherschutzverbände und Verbraucherorganisationen, die aus uns "informierte Verbraucher" machen wollen Die Bezeichnung "Verbraucher" zeigt, dass wir das ver-brauchen, was uns von der Industrie aufgetischt wird. Mangels Fachwissen und aufgrund fehlender Informationen von Herstellern und Unternehmen sowie fehlender Erfahrungen ist unser Urteils- und Unterscheidungsvrmögen stark eingeschränkt. So können wir leicht Opfer von z. B. Herstellungsverfahren werden (Lebensmittel-Skandale).
(Artikel "Verbraucherschutz" bei Wikipedia.)

Die Bestrebungen uns zu informieren und vor Schaden zu bewahren sind lobenswert und stärken uns in unserer Position. WIR wollen selber bestimmen, was bei uns auf den Tisch kommt.
Durch die Aufklärung bekommen wir Macht: Wir steuern durch unser Einkaufsverhalten, welche Produkte vom Markt verschwinden sollen und welche wir bevorzugen. Z. B. war die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten ursächlich dafür verantwortlich, dass immer mehr Bio-Produikte in den Handel kamen und schließlich sogar die "Billig-Discounter" zu einer Sortimentserweiterung von "Bio" angeregt wurden.
Und nun haben wir wieder die Wahl: Unterstützen wir die Discounter durch unser "Geiz ist geil"-Verhalten oder bleiben wir unserem Bio-Laden oder Bio-Bauern um die Ecke treu und retten ihn dadurch vor dem Untergang? Es wiederholt sich alles: Wir hatten früher auch mal "Tante Emma-Läden" ... Denken Sie mal darüber nach!

Zurück zu dem Verbraucherschutz-Organisationen:
VORSICHT ist angebracht!
Es gibt viele, die von der Industrie "gekauft" worden sind und deren Interessen vertreten ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann gibt es die, von denen Mensch nicht erkennen kann, wo sie genau stehen.
Und schließlich gibt es solche, die Transparenz ind die "Machenschaften" bringen wollen und uns zum Mitmachen und Verantwortung übernehmen anregen.
Alle gehören zu unserer Wirklichkeit hier in der Dualität. Alle sind wichtig für unsere Erfahrungen.
Sie haben die Wahl (hier eine Auswahl):

  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
    "Das BVL versteht sich als Dienstleister für Verbraucher, die auf die Sicherheit der Lebensmittel in Deutschland vertrauen, und für die Wirtschaft, die in einem fairen Wettbewerb Produkte von hoher Qualität auf den Markt bringen will. Verbraucher und Wirtschaft werden den Erfolg des BVL daran messen, ob es gelingt, kritische Entwicklungen für die Lebensmittelsicherheit so früh zu erkennen, dass vor Ausbruch einer Krise wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden können. ..."
    (Auszug aus der Selbstdarstellung)
     
  • Die Verbraucher Initiative e. V. (Bundesverband)
    "... Als Lobby-Organisation für kritische Verbraucherinnen und Verbraucher treten wir ein für eine ökologisch und sozial verträgliche Produktion von Waren. ..." (Aus der Selbstdarstellung)
     
  • Das Netzwerk Verbraucherschutz (Berlin)
    "Zu den Zielen des Netzwerks Verbraucherschutz gehört vor allem, die Informations- und Beratungsmöglichkeiten sowie die fachliche und inhaltliche Kooperation der unterschiedlichen Einrichtungen und Organisationen zu verbessern. ... (Aus den Zielsetzungen)
     
  • STIFTUNG WARENTEST
    Testberichte von A bis Z und vieles mehr.
     
  • ÖKO-TEST
    Verbrauchermagazin:
    Testberichte von A bis Z und vieles mehr.
    Zweifelhafte Bewertungen von Öko-Test? Kritik an Testberichten
     
  • foodwatch
    "foodwatch ist eine unabhängige Organisation, die sich für das Recht der Bürger auf saubere und unverfälschte Lebensmittel einsetzt. Als Kampagnenorganisation deckt foodwatch Skandale und Probleme auf. foodwatch zeigt Lösungen und wendet sich mit Forderungen an Politik und Hersteller. Hauptanliegen ist schonungslose Transparenz, die Bedingung für echte Wahlfreiheit ist. Damit alle wissen, was sie essen!" (Selbstdarstellung)
     
  • EinkaufsNetz GREENPEACE
    "Im EinkaufsNetz (EkN) engagieren sich Menschen aktiv für gute Produkte. Gut heißt zum einen frei von Rückständen, also ohne Gentechnik, Gifte und Antibiotika. Zum anderen beinhaltet es auch ökologische und sozial gerechte Produktionsbedingungen: naturnahe Landwirtschaft, keine Massentierhaltung, faire Preise für die Produzenten und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. ..."
    (Aus der Broschüre "Wenn Kundenmacht die Runde macht", PDF: 604 KB)
     

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